Mittwoch, 26. Oktober 2016

26.10.2016

Hallo ihr Lieben ♥

Schlechte Neuigkeiten:
1. Ich mache mir nur noch Sorgen um Pat. Ich versuche, wirklich präsent zu sein und für sie da zu sein aber sie antwortet mir selten, wenn ich ihr schreibe. Ich würde am liebsten mit ihr zusammenziehen, aber wie soll das werden? Ich glaube oft, dass sie nicht wirklich den Willen hat, ihre Krankheit loszulassen. Sie weiß, dass es besser für sie wäre und wahrscheinlich würde sie es auch gerne wollen, aber es kommt nicht von Herzen. Und deshalb habe ich Angst, dass wenn ich mit ihr zusammen leben würde, ihre Situation sich dennoch nicht verbessern würde. Dass sie weiterhin ihr Essen erbricht, wenn sie es überhaupt zu sich nimmt. Unswar das Essen, das ich für sie zubereiten würde. Ich würde erwarten, dass wir Morgens und Abends zusammen essen. Es muss ja nicht kiloweise ungesundes Zeug sein, aber eine kleine gesunde Mahlzeit ist wichtig, denn ich möchte nicht dabei zusehen, wie sie sich zugrunde richtet. Ich fände es auch schlimm, wenn sie sich in der Wohnung verletzt. Oder wenn ich einen Krankenwagen rufen müsste. Trotzdem wäre ich einfach nur gerne bei ihr. Rund um die Uhr. Damit sie immer jemanden hat. Ich weiß nur nicht, ob sie das davon abhalten würde, sich kaputt zu machen. Vielleicht muss ich auch einfach alleine wohnen. Obwohl es wirklich schön sein könnte, mit Pat. zusammen zu wohnen. Wir haben die selben Interessen, wir könnten uns gegenseitig unterstützen, eine gesunde Ernährung beizubehalten. Wir verstehen einander, haben oft ähnliche Gefühle und könnten dadurch gut füreinander da sein und einander helfen. Wir könnten zusammen ins Fitnessstudio gehen, allgemein viel tolles zusammen unternehmen, wandern oder so. Oder mal per Anhalter irgendwo hinreisen. Oder mit dem Fahrrad. Dadurch, dass wir beide aus ethischen Gründen vegan sind, würde nie ein Problem in der Hinsicht auftauchen. Bei meinem Freund wäre das ein Problem. Wir könnten nach und nach eine superschöne Wohnung einrichten, uns Haushalts-Aufgaben teilen und ich glaube, das würde echt gut funktionieren, das alles zu organisieren und zu handhaben. Ich wünschte, es wäre so leicht. Ich wünschte, ich hätte meine lebensfrohe Freundin zurück, die noch irgendwo da drin steckt.
2. Ich habe immer noch ein bisschen Schmerzen und dabei sind schon 1 1/2 Wochen vergangen.
3. Meine Tante hat eine Flasche Schlafmittel getrunken und ist jetzt auf der Geschlossenen. Aber nicht auf der selben Station wie Pat.

Gute Neuigkeiten:
1. Ich habe meine erste Note am Gymnasium bekommen. In Philosophie. Wir haben ein Portfolio gemacht und ich habe eine glatte 1 und bei "nicht so gut gefallen hat mir:" hat sie einen Strich gemacht. Besser ging es also gar nicht. Das habe ich wirklich nicht erwartet.
2. Ich habe zugenommen, fühle mich aber absolut nicht so. Ich fühle mich momentan sogar echt gut in meinem Körper. Nur meine Haarlänge mag ich nach wie vor nicht und sie sollen endlich wieder lang sein!
3. Ich habe gestern eine Wespe aus dem Bus gerettet. Ich habe panische Angst vor Wespen, aber ich habe es nicht übers Herz gebracht sie da drin zurück zu lassen. Und sie hat mich nicht gestochen. Zum Glück.
4. Ich habe heute einen Frosch gesehen, der war total süß.

Ich gehe jetzt gleich einkaufen. Ich möchte eine Mango haben, gemahlene Nüsse, Nussmus und Agavendicksaft um Pralinen zu machen, vielleicht ein paar Heidelbeeren... Gefrorene Erdbeeren, weil ich Erdbeer-Entzug habe und es keine frischen mehr zu kaufen gibt (Ich sollte nach Australien auswandern. Da ist es wunderschön und Erdbeeren wachsen das ganze Jahr über!) und eine Süßkartoffel für mein Mittagessen. Vielleicht noch ein paar Kichererbsen für dabei.

¡Hasta luego, mis bonitos! ♥



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